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Brauche ich smarte Küchengeräte?

Smarte Küchengeräte: Miele Geschirrspüler mit Miele App auf dem Smartphone

Diese Frage hören unsere Planer fast täglich: Brauche ich smarte Küchengeräte? Gemeint sind Backöfen, Kochfelder, Kühlschränke und Geschirrspüler mit WLAN, die Sie per App bedienen und die sich untereinander abstimmen. Dieser Blogbeitrag erklärt, welche Funktionen einer smarten Küche beim Kochen tatsächlich helfen, wo die Technik ihre Grenzen hat und was vor dem Einbau in die Planung gehört. Technisches Wissen setzen wir nicht voraus, denn viele Kunden fangen mit einem Gerät an und erweitern später.

Ein Netz für alle Geräte

Keine andere Wohnfläche enthält so viel Elektronik wie die Küche. Eine smarte Küche hängt diese Geräte an das Heimnetz, sodass Backofen, Kochfeldabzug und Kühlschrank in einer einzigen App auf Smartphone oder Tablet erscheinen. Die Hersteller setzen dabei auf unterschiedliche Plattformen: Home Connect bei Siemens, Neff und Gaggenau, die Miele App bei Miele, My AEG Kitchen bei AEG sowie eigene Anwendungen bei Bora und Liebherr. Sprachassistenten wie Alexa binden Sie über das jeweilige Herstellerkonto an. Die Frage der Kompatibilität klären wir von Küchen Rochol deshalb zu Beginn: Welche Marken lassen sich in Ihrem Haushalt vernetzt betreiben und welche laufen getrennt?

Backofen, Kühlschrank und Spüler mit App

Am Backofen wird der Nutzen smarter Küchengeräte zuerst sichtbar. Sie schalten ihn vom Auto aus ein, verfolgen die Kerntemperatur des Bratens vom Sofa und bekommen eine Nachricht, sobald das Essen fertig ist. Gaggenau überträgt die Einstellungen eines Rezepts aus der App auf den Ofen. Ein vernetzter Kühlschrank warnt vor einer offen stehenden Tür, und Liebherr öffnet sie auf Antippen, wenn Sie beide Hände voll haben. Den Geschirrspüler lassen Sie per App starten, wenn der Strom günstig ist oder die Photovoltaikanlage liefert. Reiniger bestellen Sie in derselben App nach, sobald der Vorrat knapp wird. Der Kochfeldabzug von Bora passt seine Lüfterleistung selbstständig an die Kochstufe an, eine Dunstabzugshaube von Berbel reagiert genauso.

Verbrauch im Blick, Sicherheit inklusive

Vernetzte Geräte zeigen ihren Stromverbrauch einzeln an. Sie finden dadurch heraus, welches Gerät dauerhaft Energie zieht, und schalten Beleuchtung und Standby am Abend gemeinsam ab. Die Anzeige reicht bis zum einzelnen Spülgang oder Backprogramm, sparsame Einstellungen fallen dadurch schnell auf. Miele und Siemens blenden die Restlaufzeit jedes Programms auf dem Smartphone ein. Ein Kochfeld mit Kindersicherung sperren Sie aus der Ferne, und der Backofen meldet sich, wenn er nach dem Essen noch heizt, oder schaltet nach der eingestellten Zeit von selbst ab. 

Automatik ohne Smartphone

Vieles geschieht im Hintergrund, ganz ohne Griff zum Smartphone. Der Kochfeldabzug erkennt Dampf und regelt sich selbst höher, die Unterbauleuchte geht beim Öffnen des Auszugs an, und der Kühlschrank kühlt schneller, sobald Sie den Wocheneinkauf einräumen. Diese Verknüpfungen stellen unsere Planer bei der Übergabe einmal ein, ab dann arbeiten sie von allein. Ihre smarte Küche funktioniert damit auch, wenn die App geschlossen bleibt, und ist dennoch vernetzt.

Was die Technik nicht kann

Die Vernetzung endet an klaren Stellen. Der Backofen heizt zwar per App vor, das Blech schieben Sie weiterhin selbst hinein. Ein Kühlschrank weiß nur so viel von seinem Inhalt, wie Kamera und Eingabe erfassen. Wichtiger als die Zahl der Funktionen ist die Frage, wie lange der Hersteller seine App pflegt, denn Küchengeräte laufen oft länger als zehn Jahre. Manche Marken verlagern Programme komplett in die App und nehmen sie vom Display am Gerät. Wir raten zu smarten Küchengeräten, die sich am Display vollständig bedienen lassen, damit die Küche bei einer Störung im WLAN weiterläuft. Prüfen Sie zudem, welche Daten das Gerät an den Hersteller schickt, und passen Sie die Freigaben in der App an.

Smarte Küchengeräte schon im Rohbau einplanen

Was auf der Baustelle fehlt, holen Sie später nur mit Aufwand nach. Steckdosen am richtigen Platz, WLAN bis hinter die letzte Schrankreihe und Platz für die Elektroinstallation kosten in der Planungsphase wenig. Steckdosen für Ladestationen und Tablets planen wir gleich mit ein. Metallfronten dämpfen das Funksignal, ein Zugangspunkt nahe der Küche löst das Problem. Schauen Sie auf Ihre Kochgewohnheiten, denn Funktionen ohne Nutzen erhöhen nur den Preis. Zwei bis drei vernetzte Geräte zum Start reichen meist, der Ausbau folgt, sobald sich die Technik bei Ihnen bewährt hat.

Fazit: Brauche ich smarte Küchengeräte?

Die knappe Antwort auf die Frage „Brauche ich smarte Küchengeräte?“: Sie brauchen jene Geräte, die Ihnen Wege abnehmen, den Stromverbrauch sichtbar machen und im Notfall Alarm schlagen. Alles Weitere regelt eine sorgfältige Planung. Küchen Rochol trägt die Auszeichnung Top Händler 2025 des KüchenAtlas und zeigt in den Ausstellungen in Bochum und Recklinghausen smarte Küchengeräte im Betrieb. Unsere Kochwerkstatt führt Ihnen die Apps zusätzlich beim Kochen vor. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin, wir planen Ihre smarte Küche gemeinsam mit Ihnen.

Smarte Küchengeräte: Gaggenau Home Connect App auf dem Tablet

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